Thermografie und Immobilienbewertung

Mittlerweile nutzen wir die Thermografie auch bei der Immobilienbewertung um etwaige Schwachstellen am Gebäude schnell und unkompliziert zu finden. Auch für die Qualität einer energetischen Sanierung ist es bei der Immobilienbewertung unerlässlich.

Für weitere Informationen: Verkehrswert-Immobilienbewertung

Thermografie für ihr Haus - damit decken wir ihre Schwachstellen auf!

Was ist Thermografie?

Die Thermografie oder auch Thermographie bietet die Möglichkeit, unsichtbare Infrarotstrahlung in ein sichtbares Bild umzuwnadeln. In der Fotografie wird das sichtbare Licht erfasst, im Wärmebild wird die Wärmestrahlung eines Objektes erfasst.

Jedes Objekt mit einer höheren Temperatur als dem absoluten Nullpunkt von -273,15 °C sendet elektromagnetische Infrarotstrahlen aus. Je höher die Temperatur eines Objekts ist, umso mehr Strahlung/Wärme wird auf einer Thermographie sichtbar. Eine Thermographie nimmt die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen auf mittels der Infrarottechnik, die zur Darstellung des Messergebnisses in unterschiedlichen Farben angezeigt werden. Temperaturunterschiede auf der Gebäudehülle werden in unterschiedlichen Farben auf einer Thermographie dargestellt.


Wofür eignet sich die Thermografie?

Mit einer Thermografie lwerden folgende Schwachstellen aufzeigt:

  • Wärmebrücken durch fehlende, unzurecheind ausgeführte oder durchfeuchtete Dämmung.
  • Geometrische Wärmebrücken in Ecken sowie an Erkern oder Wärmebrücken bei einem Materialwechsel
  • Unterschiedliche Bauteilqualitäten (z. B. Kellerwände zu Erdgeschosswänden).
  • Leckagen und Undichtheiten (z. B. Fenster, Türschwellen, Dachanschlüsse).
  • Unregelmäßigkeiten und Bauschäden.
  • Durchfeuchtung und Gefahr von Schimmelbildung.

Eine Thermografie kann nur bedingt den Gesamtwärmeverlust eines Gebäudes ausweisen. Dieser muss dann im Detail berechnet werden. Es gibt verschiedene Bauteile die sich schlecht oder kaum nicht im Wärmebild darstellen lassen. Materialien wie Glas und Metall reflektieren zum Beispiel Wärmestrahlen aus der Umgebung. Ein Wärmebild von Dachflächen wird durch die niedrigen Temperaturen, die aus dem Weltraum abstrahlen, verfälscht. Hinterlüftete Bauteile lassen sich zudem nur unergiebig von außen mit einer Thermografie festhalten. Hier ist es in der Regel empfehlenswert, die Untersuchung durch eine Innen Aufnahme zu ergänzen.

Damit die Unterschiede gut darstellbar sind, muss ein Temperaturunterschied zwischen innen und außen von mindestens 10 °C bestehen. So empfiehlt sich dafür vor allem die kalte Jahreszeit. Ideale Bedingungen liegen bei trockenen Winternächten vor.

Bitte beachten sie bei der Vergabe einer Thermographie folgendes,  dass die Auflösung der Kamera von mindestens 300 x 200 Pixeln beträgt und eine thermische Empfindlichkeit kleiner 0,08 °C eingesetzt wird. Dann erhalten Sie aussagekräftige, detaillierte Aufnahmen.

Wir nutzen für unsere Wärmebilder eine Flir T 420bx mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel.




Wir nutzen die Thermografie auch für die Immobilienbewertung.