Bauthermografie

Wie funktioniert die Gebäude - Thermografie?

Die Thermografie am Haus ist ein bewährtes Verfahren und inzwischen als Prüf- und Messverfahren bei Gericht anerkannt. Eine Thermografie muss allerdings fachlich richtig durchgeführt und bewertet werden, sonst sind es nur bunte Bilder.

Die Thermografie eignet sich sowohl zur Kontrolle für den Altbau als auch für den Neubau. Bei der Altbausanierung hilft die Thermografie beim Aufspüren von Wärmebrücken unter anderem an Balkonen, Fenster- und Dachanschlüssen, Heizungsnischen und Rollladenkästen. Wärmebrücken müssen in jedem Fall beseitigt werden, denn sie kosten unnötig Energie. Außerdem kann sich an den kalten Bauteilen erfahrungsgemäß Feuchtigkeit niederschlagen. Bleibt sie unbemerkt, bildet sich dort Schimmel – Auslöser für Asthma, Allergien und zahlreiche entzündliche Erkrankungen des Organsystems.


   
   
   
   


Die von uns verwendete FLIR Infrarotkamera T 420 bx hat einen hoch empfindlichen Sensor und eine hohe Auflösung von 320 x 240 Pixel zur genauen Darstellung der Gebäudedetails. Die höchstmögliche Auflösung bei einer Infrarotkamera ist im Moment bei 640 X480 Pixel. Es gibt sehr viele Kameras die mit einer Auflösung von 80 x 80 Pixel arbeiten. Fragen sie vorher wie Leistungsfähig das eingesetzte System ist!

Es können Temperaturunterschiede von nur 0,1°K dargestellt werden. Für die Analyse der Wärembilder werden die Bilder mit einer speziellen Software ausgewertet. Auf dem Wärmebild können die kritischen Stellen mit einzelnen Punkten markiert werden. Mit Hilfe dieser Auswertungen kann die Wirksamkeit der Wärmdämmung oder Wärmebrücken problemfrei bestimmt werden.

Die hohe Empfindlichkeit der Kamera erlaubt es auch in das Innenleben der Bauteile zu sehen. Es können die  Lage von Heizschlangen der Fußbodenheizung, Warmwasserrohre und Heizungsrohre sowie Lecks bestimmt werden. Diese Möglichkeit macht auch die Arbeit für Handwerker leichter, da es problemfrei zu bestimmen ist wo er in den Fußboden bohren kann, ohne das danei die Heizschlangen beschädigt werden.

Die Vorteile der Thermografie

Die Thermografie ist zerstörungsfrei. Somit kann diese im laufenden Betrieb einer Anlage eingesetzt werden.
Mit der Gebäude-Thermografie können Ihre Investitionen in den Wärmeschutz kostengünstig überprüft werden. Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs können nachhaltig überwacht werden.

Weitere Anwendungsgebiete sind:

  • Suche nach Wärmebrücken in der Gebäudehülle
  • Suche nach Leckagen im Bereich der Fußbodenheizung, Wasserleitungen und Fernwärmeleitungen
  • Untersuchung der Feuchtigkeitsschäden im Gebäude
  • Prüfung der Dichtiheit von Fenster, Türen und Diffusionssperren
  • Ortung von Leitungen in Wänden und Böden

Ablauf einer Thermographie Untersuchung

Bei der Durchführung von Thermografieaufnahmen von Außenwänden der Gebäude soll die Außentemperatur von +5°C nicht deutlich überschritten wird.
Geht es nur um die Ortung von Schwachstellen der Wärmedämmung und Undichtigkeit von Türen und Fenstern, dann reicht meist ein Temperaturunterschied von 10°C - 12°C zwischen der Raum- und Außentemperatur.Sollten sie die Prüfung der Raumerwärmung im Sommer wünschen sind Aufnahmen bei jeder Temperatur möglich! Außenaufnahmen sind im Sommer nicht wirkungsvoll umzusetzen!
Thermografie-Aufnahmen werden früh morgens nach der Angleichung der Außenwand an die Lufttemperatur durchgeführt. Thermografien im Freien sollten nicht bei nassen Außenwänden, starkem Regen, Schneefall oder Nebel durchgeführt werden. Eine Thermografiekamera mißt die Temperatur im Bild, bei starkem Regen würde dann nur die Temperatur des Regens gemessen werden!


Was müssen sie vor dem Termin zur Thermografie machen?

  • Heizen Sie alle beheizten Räume mindestens 24 Stunden vor dem Aufnahmetermin auf eine konstante Temperatur (ca. 20 - 22°C) ein.
  • Halten sie alle Fenster geschlossen, wenn sie lüften nur eine sogenannte Stoßlüftung. Gekippte Fenster verfälschen die Thermografie.
  • Die Rolläden müssen im Rolladenkasten sein.

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